Hatha Yoga

Hatha Yoga ist klar und rein. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit braucht man eine Insel in der nichts sein muss, aber alles kann. So gestaltet sich eine klassische Hatha Yoga Stunde - geradlinig und ohne viel "drum herum".

Hier darf ich - ICH sein. Hier darf ich MICH spüren. Bereiche meines Körpers, die ich den ganzen Tag nicht wahrnehme, ich darf hier meine ganze Aufmerksamkeit nun darauf richten und in dieser Einfachheit eine Erfahrung der Stille machen. Eins sein mit Mir. 

 

In scheinbar statischen Haltungen lassen wir unseren Atem fließen und spüren die Wirkung in jeder Asana (Körperhaltung). So können wir uns immer tiefer in die Asana einspüren und fühlen, wie der Atem uns dabei unterstützt.

 

Aus dem klassischen Hatha Yoga entstanden viele Richtungen des Yoga. Z.B. Vinyasa Flow Yoga, Kundalini Yoga, Karma Yoga, Iyengar Yoga, Hot Bikram Yoga, Raja Yoga, Ashtanga Yoga um nur ein paar Wenige zu nennen. Es gibt auch neu entstandene Yogarichtungen, die nichts mehr mit dem klassischen Hatha Yoga zu tun haben.

 

Yoga hat positive Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit.

 

Yoga kann unter Umständen zu einer Linderung bei verschiedensten Krankheitsbildern führen, etwa bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden, chronischen Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen.

 

Das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wird durch Asanas (körperliche Übungen), Pranayama (Atemübung) und Meditation angestrebt.

 

Yoga wird ohne Leistungsdruck ganz für SICH SELBST geübt. Sich an anderen Übenden zu orientieren ist nicht Sinn des Yoga.

 

 

"sthiram sukham asanam" - Wachheit ohne Anspannung, Entspannung ohne Wachheit.
Patanjali